Achtung Plüschbomben

Diese Seite gehört ganz meinen 2 kleinen Plüschbomben. Ja, man könnte denken, ich bin nur mit dem Meerivirus infiziert, aber nein auch der Chinvirus ist nicht spurlos an mir vorbeigezogen. Eigentlich wollte ich schon immer mal Chinchillas halten. Vor ca. 3 Jahren bot sich dann für mich die einmalige Gelegenheit. Eine Bekannte hatte eine Voliere abzugeben. Da war für mich klar, jetzt oder nie. Also, Voliere gekauft, schön eingerichtet und dann zogen Ronja und Lucy ein. 2010 sprach mich dann die Züchterin der Beiden an, dass die Mutter der Beiden bei ihr zur Zeit leider alleine lebt, da das Partnertier verstorben ist. Also zog auch Sternchen noch bei mir ein. War eine anstrengende Vergesellschaftung, die ich leider bis jetzt schon 2 x wiederholen mußte, aber nun ist alles gut. Leider mußte ich meine kleine Ronja am 26.09.2012 erlösen lassen. Genauere Infos hierzu siehe Regenbogenwiese. So sind es jetzt also nur noch diese 2:

Lucy, Afro Violett, geb. 02.12.2006

Und hier  noch ganz klein

Sternchen, Ebony Hetero A V Tr, geb. 23.04.2005

Sternchen ist die Mama von Ronja und Lucy, Von ihr habe ich leider keine Babyfotos.

 

Hier noch ein paar Infos zur Haltung von Chinchillas:

Chinchillas sind nicht ganz leicht zu halten. Zunächst einmal sind Chins Rudeltiere und dürfen nicht alleine gehalten werden. Zwei Tiere sind Minimum. Außerdem sind Chins nachtaktiv. Das muß man unbedingt bedenken, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, sich Chins zu halten. Ein Chinchillabau braucht einen ruhigen Standort, da sie tagsüber schlafen und nicht gestört werden sollten. Ein eigenes Zimmer wär von Vorteil, es reicht aber auch eine ruhige Ecke, wo nicht gerade Durchgangsverkehr herrscht, keine laute Musik, keine schreienden Kinder... Tagsüber wollen diese Tiere wirklich nur ihre Ruhe. Also auch ideal für Berufstätige. Wenn die Püschis aber erstmal wach sind, dann wollen sie Action und das am Besten jeden Tag. Auslauf muß dann unbedingt gewährt werden. Auch wenn das Gehege noch so groß ist, sollte auf Auslauf nicht verzichtet werden. Das kann ganz schön aufwendig sein. Ich baue dafür jeden Tag unser Esszimmer komplett um. Es ist nicht ganz einfach einen chinchillagerechten Auslauf zu bieten. Chins fressen alles an, was ihnen in die Quere kommt. Bei mir sieht das dann jeden Abend so aus. Das ist unser Esszimmer vor vor dem Chaos:

Nachher:

Wenn es irgendwie machbar ist, sollte man den Chins ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellen. Dann ist auch der Aufwand mit dem Auslauf evtl. nicht so groß.

Anders als Meerschweinchen ernähren sich Chinchillas nur von Getrocknetem. Hautpnahrung sind spezielle Peletts, die es von verschiedenen Anbietern gibt. Auch hier gilt, Mischungen aus dem Supermarkt oder dem Zoohandel sind meistens nicht zu empfehlen. Neben den Peletts ernähren sich Chins von getrockneten Kräutern/Blättern/Blüten. Hier gibt es eine große Auswahl und es kann einige Zeit dauern, bis man weiß, was die eigenen Tiere am liebsten fressen. Am Besten fängt man mit einer kleinen Auswahl an und bietet dann immer wieder etwas Neues dazu an. So habe ich das auch gemacht und inzwischen besteht meine Mischung aus ca. 20 verschiedenen Kräutern/Blättern/Blüten. So kann eine Mischung aussehen:

Heu und Wasser muß natürlich auch immer unbegrenzt zur Verfügung stehen. Äste von z.B. Haselnuß-/Apfel- oder Birnenbaum werden gern genommen und sollten angeboten werden. Einerseits zur Beschäftigung und auch für den Zahnabrieb.

Dies war nun nur ein kleiner Ausflug in die Haltung von Chinchillas. Für weitere Infos stehe ich sehr gerne zur Verfügung oder klick doch einfach hier:

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